2.07.2010
Sendungsdetails
Themen der Sendung
iPhone 4 / Telekom / Empfangsprobleme / MicroSIM / iMovie / iWork / iAd / WWDC / Carcassonne / Retina Display / Helvetica Neue / Hulu Plus / TechDepot / MewMewTower / R-Name / machg / Pringles / Jet Car Stunts

Standard Podcast [120:03m]:
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Zu Gast
Chris Marquardt.
News
- dom + map: iPhone 4
- Telekom-FUUU
- UK-Bestellung über Borderlinx
- Abholung in Stores?
- Antennen/Empfangs-geheule
- Microsim-Schnitzen
- FaceTime-Aktivierung / SMS
- iMovie für iPhone
- iWork / iPhone
- oo.apple.com
- WWDC
- Was muss für Retina Display gemacht werden?
- Helvetica Neue auf iPhone 4
- Hulu Plus
Sponsor
Picks
Whines
- iOS 4 Fast App Switching Kinderkrankheiten / Komplexitäten
- Kommentare sind scheiße
2. July 2010 um 19:46
First oder nicht First, das ist hier die Frage
2. July 2010 um 20:17
Juchu! Bits und so!
2. July 2010 um 20:20
Coding Monkey dabei? Dann ist das doch #200 ?!?
2. July 2010 um 21:12
Ihr wolltet doch #200 nachholen, wenn die CodingMonkeys dabei sind…?
2. July 2010 um 21:18
(Mist, habe übersehen, daß ja doch wieder ein paar andere vom Team fehlen …) #waitingforbus200
2. July 2010 um 22:03
Kommentare sind kein Chat.^^:)
2. July 2010 um 22:57
sehr geehrte BuS-Hörer,
Ich möchte meinen ipod touch 2g (kein MC) auf iOS 4.0 mit redsn0w jailbreaken und finde die firmware datei unter C:\Dokumente und Einstellungen\[USER]\Anwendungsdaten\Roaming\Apple Computer\iTunes\iPod Software Updates nicht weil in dem ordner “roaming” nur dateien von Wifisync sind.
auch wenn ich unter http://www.felixbruns.de/iPod/firmware/ die fw runter lade weigert sich redsn0w mit der meldung “Unable to recognize specified IPSW”
wie kann ich den jailbreak unter iOS 4.0 dennoch durchführen ??
Peter Schmidt
3. July 2010 um 00:26
Nach dem ausführlichen Whine zu Thema Kommentare musste ich mir dann doch einmal das Feedback zum fscklog Blog ansehen. Das Freischalten der nötigen Skripts in NoScript führte auch wirklich zum Auftauchen von Leseranmerkungen unter den Artikeln. Eine kurze Stichprobe ergab allerdings größtenteils Galgenhumor von Applekunden, zu den Themen Bindung des iPhones an die Telekom, iTunes und den Appstore, schlechte Behandlung durch die Telekom und zu den peinlichen Äußerungen eines CEOs, dem man schon lange den Emailzugang hätte sperren müssen. Ein unhöflicher Kommentator wurde von anderen Lesern rasch zurecht gewiesen. Alles in allem also eher amüsant aber grundsätzlich vernachlässigbar.
Seltsam finde ich, dass nur Äußerungen zu Kommentaren in anderen Blogs gemacht wurden. Über das Feedback zum fscklog hätte man sich doch viel aufschlussreicher mit Leo selbst unterhalten können. Chris Marquardts eigene Erfahrungen waren hingegen deutlich interessanter.
Das Fehlen von Kommentaren in Apples Werksblog Daring Fireball finde ich eher feige. Es zeigt nur, dass an einem zivilisierten Diskurs kein Interesse besteht. Wer Sarkasmus und Häme ausschüttet, sollte auch Einstecken können und sich nicht hinter abgeschalteten Kommentaren verstecken.
In meinem Feedreader ist jedenfalls schon länger nur noch Platz für das fscklog.
3. July 2010 um 00:54
Wieso Kommentare?
Kommunikation!
Ich erhalte viele wertvolle Rückmeldungen in Kommentarform. Ausserdem sind Kommentare die einfachste Möglichkeit überhaupt Rückmeldungen zu erhalten – wesentlich einfacher als E-Mail beispielsweise …
Wer keine Kommunikation mag und den Aufwand der Kommentar-Moderation scheut, kann aber selbstverständlich darauf verzichten.
3. July 2010 um 09:40
Als langjähriger Happyshooting und BUS Hörer kann ich erst mal beide Argumente pro und contra Kommentare gut verstehen.
die Größe der Community mag ein Aspekt sein, aber ich glaub das Thema des Blogs/Podcasts trägt noch mehr dazu bei. Gibt halt in der Technikwelt zur zeit nix, was so polarisiert und emotionen weckt (positiv wie negativ) wie Apple.
HS ist halt kein Canon oder Nikonpodcast, auch wenn Chris und Boris beide Canon User sind. Die Rivalität der beiden Lager ist zwar auch bei den Fotografen da, aber dort ist das ganze nicht so verbissen, und ich denke den meisten ist klar, dass der Wettbewerb der beiden großen Hersteller im Endeffekt für alle nur positive Auswirkungen hat.
Dass der gruberjohn keine Kommentare hat, kann ich nachvollziehen, seine Art zu schreiben würde gepaart mit dem Thema Apple wirklich absolut nix konstruktives hervorbringen.
Aber bei einem podcast empfinde ich die community und das gefühl, kontakt zu den hosts zu haben, als hörer schon wichtig. Das ist für mich gerade der unterschied zu radio und TV.
Bei BUS habe ich das Gefühl nicht mehr (im gegensatz zu HS), martin macht es öffentlich, die anderen eher stillschweigend (ausser hessi und thorsten).
Natürlich gibt es Trolle, aber auch konstruktive Kritik sollte doch erlaubt und auch gewünscht sein. für Martin scheint das alles das gleiche zu sein.
Was ich bis jetzt hier lese, ist ja alles sehr vernünftig, die integration zu twitter und facebook scheint da ja auch eine gute möglichkeit zu sein, die absoluten Trolle rauszufiltern, im gegensatz zu total anonymen kommentaren.
3. July 2010 um 10:29
Eine Anmerkung zum iAd-Optout unter iOS 4:
Auf dem Mac werden WebKit-Cookies unter allen WebKit-nutzenden Programmen geshared (weswegen ich in iCab z.B. explizit einen privaten Cookie-Storage eingerichtet habe, der Auf Wunsch genutzt werden kann, weil das Sharen oft gar nicht sinnvoll ist).
Unter iOS hat dagegen jedes WebKit nutzende App seinen eigenen privaten Cookie-Storage. Die Cookies werden nicht geshared, was nicht nur wegen dem Sandboxing auch das einzige sinnvolle ist.
Das kann man einfach ausprobieren: Man installiert z.B. iCab Mobile auf dem iPhone, welches einen einfachen Cookie-Manager bereitstellt und alle Cookies anzeigt, die das WebKit von iCab Mobile kennt. Nun löscht man dort alle Cookies, startet Mobile Safari und ruft ein paar Seiten auf, die Cookies setzen und wechselt zurück zu iCab: keine der Safari-Cookies sind dort aufgetaucht.
Das iAds-Optout funktioniert vermutlich deshalb, weil die WebKit-Instanz von Mobile Safari in der iOS-eigenen “Sandbox” liegt und die iAds ebenfalls in dieser iOS-eigenen Sandbox laufen. Alternativ könnte Apple natürlich auch bestimmte Cookie-Namen/Werte als Trigger verwenden, um eine Einstellung zu setzen..
3. July 2010 um 12:12
Habt ihr schon das HTC HD2 ausprobiert?
3. July 2010 um 13:21
@Peter Schmidt
Mit der aktuellen redsn0w Beta 5 kannste iOS 4 final nicht jailbreaken.
Dazu brauchst du Daten aus dem GM. Tutorial:
1. Gerät auf iOS 4 updaten.
2. Entsprechenden GM runterladen: http://imodzone.net/download/
3. redsn0w starten und die GM ipsw auswählen.
4. Den Anweisungen auf dem Bildschirm folgen.
5. Sich aufregen weil die meisten JB Programme nicht laufen und das Gerät ständig abstürtzt.
3. July 2010 um 14:09
Es ist wirklich eine Bereicherung für den Podcast wenn die Coding-Monkeys mal wieder dabei sind. Besonders toll ist das Spiel mit dem Katzenstapeln.
3. July 2010 um 14:56
Ich hatte mit meinen IPhone 3G nach dem Update auf IOS 4 ebenfalls unerträgliche Geschwindigkeitsprobleme. Mir hat dies hier geholfen: http://discussions.apple.com/message.jspa?messageID=11804980#11804980 Jetzt geht’s wieder wie gewohnt.
3. July 2010 um 21:52
Tolle Show, Kompliment auch an Chris.
2 Anmerkungen:
Ihr hättet doch die Beteiligung von Chris an “The Tech Guy” pluggen sollen. Wenn auch im deutschsprachigen Raum nicht so bekannt ist das in den USA ne relativ große Sache.
Es ist wieder sehr viel passiert in Sachen Depression. Ich denke da Ihr einmal damit angefangen habt solltet Ihr da auch dran bleiben.
4. July 2010 um 08:36
Warum gibts hier eigentlich Kommentare? Ein Podcast ist doch auch nur ein Blog zum anhören. Es ist in der Tat schade, dass so eine thematische Kiste aufgemacht wird gerade, wenn niemand da ist, der eine echte Meinung aus Betreibersicht dazu vertreten könnte, wie eben Alex oder auch Leo. Timo hat sich ja weitgehend zurückgehalten, obwohl die Kommentare hier eigentlich analog zu sehen sind. Ich kann mir gut vorstellen, dass beide eine andere Meinung dazu haben. Insbesondere beim fscklog sieht man doch deutlich und auch oft Korrekturen am eigentlichen Artikel, nachdem es in den Kommentaren entsprechende Hinweise gab. Sicher ist die Kritik von Martin im Kern richtig, aber die Konsequenz einfach überall Kommentare abzuschalten oder per Plugin auszublenden ist sicherlich eine Vogelstrauss-Taktik, die insgesamt nicht zielführend ist.
4. July 2010 um 10:13
Moin.
Schön dass die coding monkeys heil wieder nach Hause gefunden haben.
Mich wundert, dass ihr das Empfangsproblem das dem iPhone 4 nachgesagt wird nicht als praxisrelevant empfindet.
Ich habe gestern mal so ein Ausstellungsstück im Münchner Store in die Hand genommen – und zwar so wie ich mein aktuelles Telefon auch halten würde – und konnte den Effekt vor Ort bewundern.
Das was ich in einem der zahlreichen Videos im Netz gesehen habe, hat sich in der Tat bestätigt.
Mag sein, dass der Empfang im Apple Store wackelig ist – mit meinem 2G hatte ich diesen Effekt nicht und da habe ich die Hand immer über der Antenne.
Warum polemisiert ihr dieses Problem so offensiv? Mag sein, dass es für euch nicht relevant ist, aber es gibt nun zahlreiche Videos – sind das alles Trolle die Apple ans Bein pinkeln wollen?
Das halte ich für sehr unwahrscheinlich und das was ich gestern gesehen habe war beides: beeindruckend (Display, Kamera – Wahnsinn) und ernüchternd (Empfangsproblem) zugleich.
Wie Apple mit diesem Problem umgeht überrascht nicht – so ist die Bande eben (’There is no spoon’…)
Es bleibt die Hoffnung auf Konkurrenz. Das HTC Desire finde ich schon ganz nett. Vielleicht ermöglicht es Froyo da was brauchbares zu prodzieren.
Die Diversifizierung wird Android am Ende wahrscheinlich dennoch den Erfolg vermasseln. Na, mal sehen.
Ich drücke euch die Daumen, dass ihr eure 4er Ausgaben zeitnah bekommt.
Abgesehen davon ist bus+ jeden Cent wert – vielen Dank für den konstanten Aufwand den ihr da betreibt!
Marcus
4. July 2010 um 11:55
martin ftw!
4. July 2010 um 14:39
Das katzenstapeln macht Spaß!
4. July 2010 um 15:02
Kommentare sind für mich aus einem ganz einfachen Grund wichtig:
Dank Twitter, rss usw. igelt sich viele Leute stark ein und hören nur noch die “News”, die man hören will: Die Hurra-News zu allem, was man gut findet. Und Buhhh-News zu allem, was man doof findet. Das verfestigt die einmal gebildete Meinung und verfälscht die Realität.
Kommentare sind ein Korrektiv, auch wenn sie oft im Ton daneben sind. Ein Beispiel: Jemand schreibt: “Das neue iPhone-Display ist eine Revolution, da kann man sogar die Süddeutsche ohne zoomen hochkant komplett lesen, und man sieht gar keinen Abstand mehr zwischen den Pixeln”. Dann schreibt halt jemand in den Kommentaren “Guten Morgen! Das ist bei meinem HTC (Nokia…) schon ewig so. Beim iPhone3gs kriegste ja auch Augenkrebs. Wer damit noch im Internet surft, hat ne absolute Vollmeise.”
Frech und evtl. ärgert man sich kurz drüber, aber es bringt einen in die Realität zurück. Nur weil viele Leute Schwachsinn schreiben, sollte man nicht alles abschalten, verbieten, zensieren oder sonstwie unterbinden.
4. July 2010 um 17:19
Ich sehe es wie Sommertag (№. 21)
Twitter ist ein gutes Beispiel dafür, dass man zu sehr Scheuklappen bekommt. Man folgt denen, die die gleiche Meinung haben, wie einer selbst. Konsequenterweise müsste man aber so vielen Leuten mit gleicher Meinung folgen wie denen mit komplett anderer Meinung. Solange sie begründet ist kann es nur Sinnvoll sein (vgl. Peter Kruse, Diversitätsprinzip youtube.com/watch?v=oyo_oGUEH-I#t=1m5s — „Harmonische Systeme, sind dumme Systeme“). Mein Großvater sagte immer: Wenn du wissen willst was passiert, lies eine komplett linke Zeiutng und eine komplett rechte Zeitung und erahne dann worum es geht. Dass in Kommentaren der hass oft ungefiltert läuft ist schade, aber da steht man doch wühl drüber.
Ich lese viele Kommentare. So wie ich auch viel mit Leuten rede. Nur weil einige verquerte Meinungen haben, heisst das ja noch lange nicht, dass sie bitte ihren Mund halten sollten. Sie sehen es halt anders. Und wenn sie und ich klug genug sind, nehmen wir aus beiden Argumentations-Strängen etwas mit. Der borneirte wird natürlich jedes Argument abschlagen. Wie ihr in etwa es oft gerne bei Problemen mit dem iPhone macht (iTunes ist eine Pest, aber muss man anscheinend hinnehmen. Timo hat 7 iTunes-Accounts, aber trotzdem ist es „der kleiner Schmerz“ wie er sagt. Der Wunsch nach einem USB-Anschluss an seinem iPad, dass man Kameras anschliessen kann ist IMO volkommen berechtigt. So nicht bei Martin. Dass Timo sagt, Antennensignale gehen nunmal runter wenn man Antennen anfasst ist schon fast die Krönung: Dann sollte man sie nich so verbauen, dass man sie anfassen _muss_, um das Telefon zu halten). Aber ich kann eben euch auch verstehen. Ihr mögt eure Geräte unglaublich. Timo lässt sich in Paris unter Wassermangel und körperlichen Folgeschäden lieber zerdrücken als das neue iPhone eine Woche später zu bekommen. Und er wird nächstes Jahr sich genauso in die Schlange stellen. Dies ist es, was ich im Podcast gerne raushöre. Ich habe gerademal ein iPad und das auch nur weil es ein Geschenk war. das iPad ist mein erster Apple. An der FH muss ich aber 32 iMacs verwalten. Ich entscheide mich bewusst gegen Apple. Aber ich hasse sie nicht. Ich höre mir allerdings gerne eure Argumentation an. Ich sitze hier nicht lachen und mit Scheibenwischer-Gesten, sondern höre mir wohlwollend eure Erklärungen an. Ich werde euch nie umstimmen können und das ist auch garnicht der Sinn. Dass (zumindest Martin, der zudem noch, wenn ich es richtig im Hitnerkopf habe, sehr spät zum Apple kam) dann aber wiedeurm gesagt wird, die Argumente andere seien uninteressant, macht traurig. Natürlich geht es hier um keinen Diskus Pro- und Con- Apple, aber ich wünschte mir manchmal etwas mehr Einsicht, was die Probleme angeht, da sie stellenweise wirklich gravierend sind. Ich habe die Folge mit Tim Pritlove geliebt, als er einmal seine gesamte Galle über MacOS ausschüttete wo es überall hakte und man ein leichtes stottern der anderen vernahm. Mir klingt immer dieser Satz von Timo im Kopf, den er beim interview mit Philip Bansen sagte, er würde Apple nicht verteidigen, sondern es sei lediglich „der kleiner Sack schmerzen“. Ich mag die Metapher, aber ich frage mich sehr oft ob dem so ist. Was ich mit meinem iPad alleine an Synchronisations-Wahnsinn, iTunes-Fehlern, Benutzbarkeits-Dilemma und Beschränkungen erlebt habe wäre Filmfreif (übertreiben wird nicht: Ein Blogientrag wäre die einzige Form so etwas nichtiges kurz Ausdruck zu verleihen) aber ich finde es fastzinierend wie ihr über diese Geräte sprecht und es einfach so viel anders sieht an so vielen Punkten… und leider… leider leider, ich mich oft wunder, weil es keine Argumente sind, sondern blosse Diffamierung aus hörensagen. Man erwähne hier nur mal die Sache mit eurer Android-Häme aus einem der letzten Episoden. Ihr habt es einfach garnicht zugelassen.
Worauf ich hinauswill: Ich mag den Podcast sehr gerne. Ich liebe es die Kommentare zu lesen und bin mir bewusst dass Maritn es hasst wenn man ihm „ins Wohnzimmer kotzt“ (so seine Äusserung dazu mal). Aber ich betrachte euch als Soziologisches Experiment einer Materie. Es ist spannend zu hören worauf Wert gelegt wird und wo ihr gegen seid. Es macht spass und ist interessant zugleich. Es hilft mir manchmal die Apple-Welt zu verstehen und mir wiederum fragen über ihre Benutzer zu stellen. Auch hier wieder wichtig: Niemals Dispektierlich!
Ich mag am liebsten Alex. Er bringt oft den gesamten Kahn zum schlingern indem er sachen sagt wie “mhhhh… seeeeh ich garnichtmal so”. Ein Störer. Und jedesmal wird es spannend und das Thema wird nochmal schön durchgerührt, bis man einen Konsens finden muss
Viele Grüße
Sebastian
PS: Flash läuft superflüssig auf dem iPad, Jailbreaker @Comex sei dank
http://www.engadget.com/2010/07/04/flash-10-1-ported-to-ipad-burninates-the-countryside-video/
(just for the hate)
5. July 2010 um 13:11
Zur Diskussion Forum/Kommentare:
Ich hätte da gerne vom Timo eine etwas deutlichere Aussage.
Ich schreibe hier gelegentlich, und würde gerne wissen, ob ich hier nur Click-Generator bin, oder ob die Kommentare gewünscht sind, und auch gelesen werden.
Hessi, Thorsten, Timo und Alex antworten je gelegentlich, was ein gutes Zeichen ist. Klar, es gibt hier, wie in der realen Welt auch, Leute, die sich nicht vernünftig verhalten, aber das kann und darf meiner Meinung nach nicht bedeuten, dass der vernünftige Rest sich nicht mehr äußert.
Ich höre Martins Beiträge gerne, aber es war auch schon recht früh klar, dass er ein gehöriges Problem mit Feedback hat. Ist nicht weiter schlimm, da ist jeder Mensch unterschiedlich. Der eine kann mit Kritik gut leben, der andere eben nicht.
Mir wäre halt nur wichtig zu wissen, ob die Leute, die hier ordentlich antworten, letztendlich vom Team oder Timo als notwendiges Übel oder hilfreiches Feedback angesehen werden.
Der Podcast selber gefällt mir nach wie vor richtig gut.
5. July 2010 um 14:56
Wie hieß dieses Phototool nochmal? fehlt in der pick liste
5. July 2010 um 16:18
[...] BitsUndSo Folge 207 stellt Codingmonkey Martin Pittenauer das Spiel TumiNeko von B3 United Inc. für das iPhone vor. So [...]
5. July 2010 um 17:21
Hi BUS-Team,
in einer der letzten Folgen habt Ihr über den fehlenden Mute-Button am iPad diskutiert. Evtl. ist das nun keine neue Info mehr, aber die Mute-Funktion ist auch am iPad vorhanden. Man drücke einfach die Laut/Leise-Wippe in Richtung Leise und halte etwas länger gedrückt. Mute!
Keep up the good work!
Grüße aus Darmstadt
Dirk
5. July 2010 um 20:12
Dirk Gerretz du/sie bist/sind ein Schatz
.
5. July 2010 um 22:08
bei dieser folge ist mir aufgefallen:
wie cool wäre eigentlich ein undsoversity workshop über cocoa/iphone von z.B. den coding affen…?!
würde ich mir bei guter themenauswahl schon etwas mehr kosten lassen. allerdings weiss ich nicht, ob es genug andere Interessenten geben würde…
ja, das wär schön.
6. July 2010 um 02:53
Stimme Sebastian zu. Hilft nichts, ändert Nichts – ist mir aber auch Gleichgültigen gegenüber gleichgültig.
@Sebastian: Lass Ihnen doch ihre blumige kritikfreie hoch gelobte Plattform.
6. July 2010 um 08:04
Am Start war noch relativ wenig “am Start” am Start. Aber im Laufe des Podcasts war immer mehr “am Start” am Start. Am Ende des Podcasts war dann insgesamt deutlich zu viel “am Start” am Start! Ich wurde daher für ein Ende des “am Start” plädieren!
6. July 2010 um 10:11
What Mr. Salzgeber & Mr. Polka said.
6. July 2010 um 12:08
Ich finde die “Diskussion” über die Kommentare war etwas ungklücklich aufgezogen. Es wird quasi das Ergebnis “Kommentare sind scheiße” vorgestellt und danach stimmen alle zu. Nur Chris bringt ein kleines Gegenbeispiel. Dass diesem Schluß “Kommentare sind scheiße” nicht von heute auf morgen entstand kommt viel zu wenig rüber. Martin hat ja gesagt, er dachte früher auch anders…
Und ich glaube nicht, dass Kritik im allgemeinen unerwünscht ist, es kommt halt auf das Wie an… Oft endet es in persönlichen Anfeindungen und Beleidigungen… Erst an den Verfasser und dann unter den Kommentierenden selbst…Ich glaube das ist der Kern des Ganzen… Martin hat ja auch gesagt, es schlage einem soviel Hass entgegen, wenn man Kommentare liest…. sachliche Kritik kann er damit nicht gemeint haben….
6. July 2010 um 13:36
Ich denke man sollte in dieser diskusion generell zwischen Feedback und Kommentaren unterscheiden.
Manche hier tun jetzt so, als hätte das BuS Team Feedback im allgemeinem als etwas schlechtes bezeichnet, was nicht der Fall war.
Sie haben lediglich ein Problem Angesprochen was auch ich schon lange auf Blogs immer wieder beobachte. Die “Macher” bzw. Kreativen Köpfe werden für dasy was sie schreiben, immer wieder angegriffen. So etwas ist meiner Meinung nach nicht in Ordnung und darf auch nicht als “Kritik” oder “Feedback” bezeichnet werden!
Ansonsten würde ich mir auch mal etwas mehr Rückmeldung von Timo zu konstruktiver Kritik wünschen, denn manchmal wird es schon sehr Fanboy lastig wo selbst ich mir denke, das Apple da nicht ganz unschuldig ist.
Ansonsten ist BuS immer noch der beste Audio Podcast der momentan verfügbar ist für den ich auch gerne Geld zahle.
MfG:
Samy
6. July 2010 um 14:28
Mir war die Einführung des Gasts etwas kurz geraten. Ich hätte gern mehr über seinen Hintergrund erfahren. Im Lauf der Sendung hab ich mir irgendwann zusammengereimt das er wohl was mit Foto macht, aber was genau blieb – bis auf eingeworfene Webadressen – mir zumindest schleierhaft.
6. July 2010 um 17:57
Hat sich wiedermal ausgezahlt Plus Hörer zu sein, die Lightroom und Aperture Diskusion mit Chris Marquardt war interessant zu hören – übrigens die Performance Probleme in Aperture hatte ich auch und konnte ich wie folgt lösen:
Aperture beenden…
Alle Files in folgenden Foldern löschen:
Hard Drive/Library/Caches
Hard Drive/System/Library/Caches
Hard Drive/Users/(Your user)/Library/Caches
Und dieses .plist file
Hard Drive/Users/(Your user)/Library/Preferences/com.apple.aperture.plist
Dann Mistkübel ausleeren, dann im Finder auf Secure Emty Trash… damit auch die Files die in Verwendung sind gelöscht werden können, Aperture neu starten und der Speed ist wieder da. Bei mir hats geholfen – aber Achtung alle Einstellungen im Aperture sind nun wieder auf Default, und ich gebe auch sonst keine Gewähr für diesen Tip, macht vorher eine TimeMachine Sicherung, dann könnt ihr schlimmeres verhindern.
Würde mir übrigens auch einen Undsoversity Workshop zu Aperture 3 wünschen – dann könnt ich Lightroom endlich ganz wegschmeissen.
LG
Paul.
6. July 2010 um 18:24
Übrigens: Der Levenberg-Marquardt-Algorithmus, ist ein numerischer Optimierungsalgorithmus zur Lösung nichtlinearer Ausgleichs-Probleme mit Hilfe der Methode der kleinsten Quadrate. Falls Ihr das noch nicht wusstet
6. July 2010 um 19:31
@map (auf die Gefahr hin das deine shutup.css das lesen dieses Kommentars verhindert) Also man kann ja über Kommentare diskutieren aber das DF als Beispiel/Beleg herhalten muss finde ich doch arg vermessen. John Gruber betreibt seinen Blog größenteils AUF KOSTEN anderer Menschen. Wo bleibt denn da die Menschlichkeit?
6. July 2010 um 19:42
Beim hören war ich erst entsetzt über Martins Meinung zu Kommentaren, aber nach seiner Argumentation und eigenen ( verdrängten) Erfahrungen mit z.B. heise.de hatte ich dann doch Verständnis.
Die Kommentare hier, die meiner Meinung zu diesem Thema äußerst differenziert und vielschichtig sind, bringen mich aber trotzdem zu dem naiven Schluss: Unfug muss man aushalten, ansonsten verpasst man zuviele fruchtbare und spannende Diskussionen. Ich finde jedoch nicht, dass man als Konsument das Recht zu kommentieren ableiten kann, dies ist meiner Ansicht nach ausschließlich Sache des jeweiligen “Hosts” bzw. Betreibers einer Seite.
7. July 2010 um 16:36
Apropos Feedback: Wo bleibt eigentlich das Audio-Feedback in den BuS-Folgen selbst? Seit April sind ein paar Boos aufgelaufen, und der ein oder andere schickt vielleicht noch per Mail … Fänd’ ich schade, wenn ihr diese Form des Feedbacks nicht mehr rein nehmt, wo ich das doch gerade im Seminar als vorbildlichen Rückkanal für Audiomedien präsentiert hatte
7. July 2010 um 22:20
Hallo zusammen,
ja, auch ich musste wegen der Diskussion über die Kommentare kurz grübeln. Letztendlich muss ich aber schon sagen, dass viele Kommentarschreiber sehr unüberlegt und ohne lange zu reflektieren einfach ihren “Frust” herunter schreiben, ohne sich darüber Gedanken zu machen in wie weit sie damit verletzend sein könnten.
Das Einladen von Chris fand ich mal Klasse! Ihr solltet öfter mal Gäste dabei haben, die bringen evtl. auch etwas frischen Wind in die Sendung und lockern die (Eure) Routine doch etwas auf, wo ich dann auch einen bereits erwähnten Kritikpunkt anmerken möchte: Die Einführung zum neuen Gast, nun höre ich Chris schon im HS Podcast und daher fällt es mir nicht besonders schwer mich auf seine Sichtweise einzustellen, aber es wirkte schon etwas sehr kurzweilig.
Etwas ganz anderes:
Ich plane mir demnächst einen Apple Rechner zuzulegen, frage mich aber, welches das Richtige für mich wäre und vor allem zu welchem Zeitpunkt. Mit meinem iPhone 3G hatte ich damals (leider) ziemlich genau einen Monat vor Verkauf des 3Gs voll ins Fettnäpfchen getreten. Es war aber mein Erstes Apple Gerät und ich bin so davon begeistert, dass ich es trotzdem kaum mehr missen möchte.
Zu meiner Entscheidung muss ich sagen, dass ich ungern ein kleines Vermögen ausgeben möchte, aber dennoch einen preis-leistungsstarken Rechner haben möchte. Ich habe mir die MacPro 13 Zöller oder Alternativ die iMacs. Das MacAir finde ich zwar klasse, wenn der Preis nicht so exorbitant bei der “veralteten” Leistung wäre. Nachdem das Mini aktualisiert wurde bin ich allerdings doch voll ins Zweifeln gekommen, denn das ist ja mal wirklich nicht schlecht, zumal die Server-Variante, ist das aber der Richtige Einstieg in die Mac-Welt?
Ihr seht, ich bin am abwegenn, rechnen und auch intensiv vergleichen. Ich finde nur nicht die Lösung für meine Entscheidung. Ich bin auch ehrlich, ich habe ein wenig Angst davor 1300-1700 Geldeinheiten [Copyright Timo
] zu investieren und dann nicht mit dem Mac glücklich zu werden. Ich kenne leider bisher nur Windows.
Vielleicht habt Ihr ja Empfehlungen für mich…
8. July 2010 um 10:52
Die Kritik an Kommentaren von Martin sind total überzogen.
Ich finde sie auf manchen Seiten wichtig und überhaupt nicht störend, weil ich sie einfach nicht lese wenn ich keine Lust habe oder aus einer Meldung nichts weiter durch die Kommentare erwarte. Man sollte halt einfach keine heise-Kommentare lesen.
Aber ganz abschaffen ist nicht gut.
Einfach den Augenfilter beim lesen einschalten und flugs sind die Kommentare weg.
8. July 2010 um 17:20
Stimme zatrix23 zu. Wer zuviel Zeit hat kann ja die Kommentare auf einigen Seiten lesen – andere filtern einfach und wissen, wo man Kommentare lesen kann und wo nicht. Golem ist neben Heise wahrscheinlich auch ein gutes Beispiel.
8. July 2010 um 17:47
Das Kommentare überflüssig sein könnten ist übrigens gar nicht so weit weg vom Grundgedanken der Zensur. In jedem Fall, steht das nicht für ein vollständig offenes Internet. Tatsächlich mag dieser Grundgedanke tatsächlich auch zu einer solchen Einstellung letzten Endes führen. Für manche dann ein sich entwickelnder Gewissenskonflikt, hehe
8. July 2010 um 19:27
Das mit dem Golem und Heise-Kommentaren verstehe ich auch nicht. Ich oute mich: Ich lese Heise und Golem-Kommentare. Viele sind wertlos, aber ich werfe oft einen Blick rein und das lohnt sich oft. Für mich sind Kommentare ein kleiner Peer-Review der Artikel.
Damit steigert es die Glaubwürdigkeit der Seite. Wenn die Seite quatsch verbreitet, wird es vermutlich in den Kommentaren stehen.
Als Beispiel mal diese News: http://www.golem.de/1006/75540.html
Zunächst lautete die Schlagzeile so etwas wie: “Piratenpartei-Mitglied stimmt versehentlich Vorratsdatenspeicherung zu” den genauen Wortlaut kann man bestimmt irgendwo in den Kommentaren noch finden
Als ich die News gelesen hab, wiesen gleich ein paar Benutzer in den Kommentaren darauf hin, dass das vermutlich nur eine Falschübersetzung ist. Später wurde der Artikel geändert, aber für mich sind die Kommentare oft ein Mehrwert. Dass da auch noch 15 “piraten sind halt doof”-Kommentare stehen stört mich wenig.
8. July 2010 um 19:53
Das Kommentare oder gar die Anzahl von Kommentaren in einem Zusammenhang mit der gefühlten subjektiven Glaubwürdigkeit stehen, ok. Das dies tatsächlich ein Indikator für Glaubwürdigkeit sein könnte, ist meiner Meinung selbstverständlich naiv. Da muss man an dieser Stelle hier nicht sehr weit blicken.
Kritik hat ja nur einen Wert, wenn der Kritikempfänger etwas daraus macht und auch über die Motivation von Kritikern nachdenkt und natürlich auch in der Lage ist dabei Kritik zu filtern. Ich bin Buchautor und Kritikempfänger und weiß Kritik zu filtern. Wenn Kritik grundsätzlich als möglicherweise ‘unnötig’ bewertet wird, dann kann sich auch gleich jeder Kritiker seine Bemühungen sparen.
Man darf auch zur Kenntnis nehmen, dass einige Kritiker ja durchaus ihre Gründe haben, warum sie Kritik äußern und wenn man grundsätzlich darüber nachdenkt dies in keiner Weise zur Kenntnis nehmen zu möchten oder mal darüber nachgedacht hat, auf welche Weise man Kritik für sich filtert, dann braucht man auch wirklich nicht so zu tun als würde man für ein offenes Internet plädieren – dann hat man Nichts davon, nicht mal im Ansatz, tatsächlich davon verstanden oder dies für sich selbst verstanden.
<= Das war Kritik. Wenn man damit nicht klar kommt, dann macht man besser Tupperparties für Rentner.
8. July 2010 um 20:36
Btw. die Produktion eines Buch mit über 800 Seiten ist ein wenig aufwendiger als ein wöchentlicher Podcast. So Faktor 30.(Die Postproduktion schenk ich Euch inkl.). Ich muss im Zweifel viel länger mit Kritik umgehen und kann genau Nichts dagegen tun und ich weiß es vorher schon. Alles ist relativ, ne?
8. July 2010 um 22:18
Hallo Nick,
da hast du mich völlig falsch verstanden. Die _Anzahl_ der Kommentare habe ich überhaupt nicht als Maßstab genannt. Das wäre in der Tat naiv.
Wenn ich mir aber die Kommentare (kritisch) zu einem Artikel durchschaue ist es wahrscheinlicher, dass ich Falschmeldungen aufdecken kann und mir ein genaueres Bild machen kann. Also Nachricht + Kommentare = genaueres Bild
Dabei ist sowohl Nachricht als auch die Kommentar in Frage zu stellen.
Ich habe doch ein Beispiel genannt: Die Piratenpartei-Nachricht. Ich habe zunächst die Nachricht gelesen. Dann dachte ich mir: Da ist dem guten Mann aber ein ziemlicher Fehler unterlaufen.
Dann habe ich die Kommentare durchgeschaut und festgestellt, dass einige Kommentatoren der Meinung waren, der Blogartikel sei von Golem nur falsch übersetzt worden.
Jetzt habe ich mir den Blogartikel selbst durchgelesen und festgestellt, dass der Blog-Artikel die Golem-Nachricht nicht hergibt. Somit kann ich Nachricht + Kommentare mehr vertrauen als Nachricht alleine. Das meine ich mit Peer-Review: Viele Leute lesen den Artikel, manche wissen mehr als ich, manche mehr als der Autor der News.
Gehirn-Einschalten ist in dem Fall natürlich dennoch erforderlich: Ich sollte weder dem einem noch dem anderen bedingungslos trauen.
Habe ich also eine News-Seite ohne Kommentare, muss ich eigentlich jede News noch einmal selbst nachrecherchieren, wenn ich dem Autor nicht 100% vertraue. Bei vorhandenen (weitgehend freien) Kommentaren, gibt es zumindest die Chance, dass jemand anders Fehler aufdecken kann.
Sorry für den langen Text, aber ich hoffe, jetzt ist es verständlicher. Mir ging es eher um die Inhaltliche Ergänzung (oder Korrektur) von Artikeln durch Kommentare. Was du schreibst, bezieht sich auf den Bereich “Kritik”. Also etwas, was Artikel oder Schreiber bewertet und Verbesserungen anmahnt. Gerade hier wird auch eine Menge Frust abgelassen.
9. July 2010 um 09:56
Ich finde es schön, dass es hier so viele Menschen gibt, die diesen in meinen Augen unschönen Aspekt des Podcasts kommentieren, der nicht zu ende diskutiert wurde.
Dabei muss man sich, nach dem was von Martin in der Sendung in den Raum geworfen wurde und nach dem, was von den übrigen daraufhin zurückkam, eigentlich die Frage stellen, ob das Nutzen des Kommentarkanals auf dieser Seite als Feedback nun überhaupt Sinn macht, aber ich wiederhole hier nur, was andere schon vor mir geschrieben haben.
Differenzierung ist etwas total Grundsätzliches! Wir differenzieren zu jeder Sekunde, ob Tag, ob Nacht, ob draußen, ob drinnen.
Informationen, die auf auf unseren Sinnen hereinkommen, werden automatisch sortiert in Informationen, die für uns in diesem Moment von Bedeutung sind und solche, die wir vernachlässigen können.
Zum Beispiel im Straßenverkehr, wo so viele Informationen auf uns hereinprasseln, von denen die Mehrzahl aber, in unserem Vorhaben, zum Beispiel der Überquerung der Straße, keine Rolle spielen. Das schützt uns vor Überforderung und ein Autist vermag das nicht, weshalb er in solchen Momenten stark überfordert reagiert.
Das Probelm beim Lesen eines Blogs und seiner Kommentare ist, dass hier nicht automatisch vorsortiert wird.
Jedes Wort, jede Zeile, die wir lesen, benötigt unsere volle Aufmerksamkeit.
Lesen wir überflüssige Kommentare wie “First oder nicht first” oder auch “Juchu… Bits und so”, dann ärgern wir uns, weil Irgendjemand, der mit seiner Zeit nichts besseres anzufangen wusste, jetzt einen Teil unserer Zeit auf seinem Gewissen hat.
Wir werden überfordert, ähnlich wie ein Autist.
Die kommentatorischen Schnellschüsse zeigen, dass es eine Vielzahl von Usern gibt, die sofort alles glauben, was sie lesen oder es aufgrund allein der Überschrift des Blogartikels für “sozial erwünscht” halten dann, wie oben beschrieben, alle Piraten als Idioten zu bezeichnen.
Von Differenzierung, Medienkompetenz oder Verhaltensformen verstehen diese User nicht viel, weswegen man sie nicht ausschließen muss, denn
glücklicher Weise sind diese Einträge meist auf ein bis zwei Zeilen begrenzt, woran man in der Regel schon erkennen kann, dass hier keine sachliche Argumentation stattfindet.
Es gibt trotzdem so viele sinnvolle Kommentare und Meinungen, die ich persönlich immer sehr gern lese, weil sie mich mit ihrer Argumentation oft in meiner Meinungsbildung beeinflussen oder wenn das nicht der Fall ist, weil es mich interessiert, wie andere Menschen diese Dinge sehen.
Tatsächlich halte ich mich in vielen Dingen für einen unvoreingenommenen Menschen, dessen Meinung nicht unbedingt final sein muss, denn dazu würde für mich zählen, dass ich über sämtliche Faktoren die in diesem Punkt eine Rolle spielen informiert habe.
Dabei geht es nicht nur um Fakte,n sondern auch um Meinungen. Beide können Pros und Cons darstellen und beide finde ich auch in den Kommentaren unter Blogeinträgen.
Zu guter Letzt spielen Kommentare auch immer dann eine Rolle, wenn der Blogbeitragsautor selbst zu sehr in sein Fanboytum abdriftet und undifferenziert schreibt.
Natürlich immer vorausgesetzt, es handelt sich um sachliche, argumentative Kommentare.
9. July 2010 um 20:12
Bei Kommentaren sehe ich grundsätzlich ein Problem: Die schiere Masse an Menschen die zu vielen Themen einfach nur platt ihr vorgefasste “Meinung” zu einem Thema kundtun müssen! Es ist wie ein rieeesengrosser virtueller Stammtisch, wo man sicherlich mal den einen oder anderen netten Plausch hat, aber zum größtenteil doch nur immer und immer wieder die selben Platitüden hören muss. Viele möchten sich dabei gar nicht austauschen, sondern einfach nur ihren “Senf” dazu abgeben oder noch schlimmer Trollen, ohne dass Gegenargumente erwünscht sind. Ich denke da z.B. an die locker über 4000 Kommentare zur Vorstellung des iPads im Januar auf Heise! Es ist sicherlich ganz witzig da mal reinzulesen, aber im Grunde doch zum Großteil Zeitverschwendung…
9. July 2010 um 21:03
Hallo liebes Bits und so – Team,
wollte nur sagen: vielen Dank für alles!
Ich sitze gerade hier in Dänemark und habe zum Glück mein MacBook Pro dabei. Und da meine Vermieter WLAN haben, darf ich euch jetzt auch in Dänemark hören. Ein kleines Stück Heimat .. : D
Liebe Grüße aus Frederikshavn,
Marco