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Forum und so » Bits und so » Mac-Hardware

Der intel SS4200E Thread

(21 posts)
  • Started 2 years ago by QWallyTy
  • Latest reply from thecrazyone

  1. Posted 2 years ago #

    QWallyTy (Member)

    Moin,

    das Teil aus der aktuellen Sendung (#163) hört sich sehr interessant an.

    Mein Hauptkritikpunkt am Drobo ist die Geschwindigkeit und da scheint das Teil ja schon einiges zu bringen.

    die iSCSI Lösung (Open e) ist mir etwas zu teuer aber es scheint auch so schon recht interessant zu sein.

    Frage ist jetzt kann man das auch als 0815 NAS ohne Probleme nutzen?

    - wie gut ist der iTunes Server?
    - gibt es Probleme da Dateisystem nicht HFS+?
    - ist es möglich wie beim Drobo unterschiedlich grosse Platten zu mischen?

  2. Posted 2 years ago #

    McKracken (Member)

    Ich hab auch großes Interesse an dem Gerät. Open e ist mir ebenfalls zu teuer, weshalb ich mit dem Gedanken spiele, OpenFiler (http://www.openfiler.com/) zu verwenden. Damit wäre dann auch iSCSI möglich und das auch noch kostenlos.

    Hat bereits jemand OpenFiler auf dem Intel NAS am laufen?

    Gruß
    Markus

  3. Posted 2 years ago #

    KlausSt (Member)

    Ich habe Interesse an dem Intel-Teil, welches muss ich nun kaufen? wegen der Software?

    Ich will das Ding als Netzwerk-Speicherlösung nutzen, mehr nicht.

    ? :-) ?

  4. Posted 2 years ago #

    thecrazyone (Member)

    Ich habe auch Interesse an der Lösung, allerdings ist das Ding ja nicht unbedingt maclike…

    Bei mir soll es als TimeMachine-Platte und als iTunes-Server dienen.
    Geht das? Wie installiert man denn die Software (z.B. OpenFiler), wenn das Teil keine Grafikkarte hat? Schluckt das Ding auch 1,5 TB-Platten?

    Das sind ne Menge Fragen für >450€…

  5. Posted 2 years ago #

    TLPlayer (Member)

    Ich habe mir einen SS4200-EHW zugelegt, also den ohne Software, da mir die EMC Software von Intel zu spartanisch ist.
    Man kann die Software aber von der Intelseite herunterladen und braucht dann nur noch ein Flash-Modul für den IDE Port und hat die Variante mit Software.
    Die Seite ss4200.pbworks.com hat nützliche Tips zum Gerät gesammelt.

    Man merkt dem Gerät an das es nicht direkt für den Enduser gedacht ist.
    So ist z.B. anfangs in der Bootreihenfolge SATA for dem IDE Port.
    Der SS4200 hat intern eine serielle Konsole und einen PCIe 1x Port an den man sogar eine Grafikkarte anschliessen kann. Dazu braucht man allerdings einen relativ exotischen PCIe 1X to PCIe X16 Extender, über den seriellen Port kommt man zwar ins BIOS, die Ausgabe hört allerdings auf sobald das OS die Funktionen vom BIOS übernimmt.
    Man braucht also eine OS Konfiguration die es schafft soweit zu booten um über das Netz erreichbar zu sein und weiter konfigurierbar zu sein.
    Ich habe ein Freenas 0.7RC2 draufgepackt, das ich auf einem anderen Rechner auf ein Flash Modul installiert und konfiguriert habe (die Erkennung der Netzwerkkarte auf auto lassen und nur die IP konfigurieren) und das hat funktioniert, ich bin da noch dabei zu testen und zu konfigurieren.

  6. Posted 2 years ago #

    thecrazyone (Member)

    Ich habe das Teil jetzt mal incl. 4 Festplatten bestellt und werde FreeNAS auf ein Flashmodul aufspielen und das Teil als TimeMachine für 2 Macs und als iTunesServer einrichten. Werde berichten…

  7. Posted 2 years ago #

    thecrazyone (Member)

    Ohje, dieses Gerät ist nichts für Menschen, die einen Mac wegen seiner Einfachkeit besitzen.

    1. Installation von FreeBSD auf einen Stick über eine LiveCD: Das ging relativ problemlos, obwohl man sich dafür ja in die gefühlte Computersteinzeit begeben muss. Ich weiß nicht, wann ich zuletzt eine CD brennen durfte… Die Installation auf den Stick ist mehrmals fehl geschlagen, erst als ich den Stick mit Nullen überschrieben hatte ging es dann…

    2. Platten einbauen etc war ganz einfach. Also USB-Stick rein und mal schauen was passiert - erstaunlicherweise öffnete sich für mich die FreeNAS-Oberfläche. Wow. Das war einfacher als gedacht.

    3. Also ran an die Festplatten. NAchdem ich diese eingerichtet hatte, war ich auf die blöde Idee gekommen, das Gerät neu zu starten. Jetzt sitze ich davor und kann nicht mehr auf das FreeNAS zugreifen, ich vermute das Gerät will nun von einer der vier Platten ein System starten. Toll.

    Jemand eine Idee, wie ich das Gerät dazu zwingen kann über USB zu booten?

    EDIT//
    Einen blöderen Designfehler kann man sich ja wohl kaum vorstellen! Sobald man die Festplatten eingebunden hat und neustartet will die Kiste von den Festplatten booten. Warum? Ich hab das System auf einem Stick! Und da das Gerät auch keine Grafikkarte hat kann ich mir auch nicht das BIOS anschauen. Ganz toll, Intel.

  8. Posted 2 years ago #

    TLPlayer (Member)

    zu 1. Freenas hat die Eigenheit beim booten nach einem beschreibbaren Speichermedium zu suchen um dort seine Config abzulegen.
    Wenn der Stick also ein FAT Filesystem hat wird er von Freenas beim booten verwendet um die Config drauf abzulegen. Auf diesen Stick kann er sich dann aber nicht installieren, weil er sonst seine eigenen Daten überschreiben würde.
    Die Lösung ist den Stick erst nach dem Booten kurz vor dem Installieren einzustecken, dann ist keine Config drauf und die Installation klappt in der Regel.

    zu 3. das BIOS des ss4200-EHW also die Variante ohne die EMC Software ist scheinbar so eingestellt, das der IDE Port nach dem SATA kommt. Dann hilft wohl nur den Bootsector der SATA Platten zu löschen oder über ein serielles Kabel die Bootreihenfolge zu ändern. (siehe meinen Post oben) Dort lässt sich auch ein externes Device als Bootplatte einstellen, vermutlich USB.

    zum seriellen Port, bei mir hat die Kombination gerader Adapter mit Nullmodemkabel und 115000 Baud funktioniert.
    Ich hätte nicht geglaubt, nochmal mit einem seriellen Kabel in einem BIOS zu wühlen.

    Das Gerät ist in der EHW Variante ohne Software nicht Endusertauglich, war aber von Intel sicher auch nicht angedacht.

  9. Posted 2 years ago #

    DrWatson (Member)

    Ist denn die mitgelieferte Software so schrecklich? Ich würde das Teil eher als Archiv nutzen, sonstige Funktionalität benötige ich nicht wirklich. Datendurchsatz muss halt hoch sein, da krankt es bei anderen NAS-Lösungen und das scheint hier besser zu sein. Einen übrigen Rechner, den ich als Datengrab (miss)brauchen könnte habe ich gerade nicht (resp. keinen adäquaten Rechner, ein G5 PowerMac ist dafür a) zu schade und verbrät b) zu viel Strom, mehr noch als das Inteldings).

  10. Posted 2 years ago #

    thecrazyone (Member)

    Ich zitiere mich mal selbst:
    "Jemand eine Idee, wie ich das Gerät dazu zwingen kann über USB zu booten?"

    Lösung, die man auch in der deutschen Anleitung finden kann:
    Beim Bootvorgang den Rest-Knopf gedrückt halten bringt den USB in der Bootreihenfolge nach vorne. Das ist zumindest eine vorübergehende Lösung.

  11. Posted 2 years ago #

    McKracken (Member)

    So, ich habe mir nun auch das SS4200 zugelegt. Bis auf die 2 defekten Festplatten, die ich von Techdepot geliefert bekommen habe, bin ich sehr zufrieden.

    Das Thema mit dem Booten ist ohne die serielle Verbindung ein Alptraum. Deshalb schlage ich vor, nach dieser Anleitung das entsprechende Kabel zu löten (http://www.logicsupply.com/products/db9_idc10dtk). Das ist eine Sache von wenigen Minuten und irgendjemand hat immer nen alten 386, 486 oder Pentium 1 zuhause stehen, den man um ein 9-poliges serielles Kabel erleichtern kann (DB9 und IDC10).

    Weitere gute Infos zur seriellen Verbindung gibt es hier http://ss4200.pbworks.com/Console-Access-via-RS232 und vor allem in den Kommentaren.

    Mit einem gefühlten Aufwand von insgesamt 30 Minuten kann man dann bequem per BIOS die Bootreihenfolge änden und Freenas, Openfiler usw. installieren. Diese Lösung ist wesentlich effizienter als die Variante mit dem Reset Knopf!

  12. Posted 2 years ago #

    thecrazyone (Member)

    @McKracken:

    Wäre ja schön, wenn es wirklich 30 Minuten wären ;-)

    Ich habe weder Lötkolben, noch einen alten PC, noch einen PC um das BIOS zu ändern.

    Der Aufwand, um das SS4200EHW nutzbar zu machen ist enorm und ich rate jedem davon ab!

  13. Posted 2 years ago #

    splashmeister (Member)

    Frage:

    kann mal jemand etwas über die geschwindigkeit über gigabit im netzwerk hier schreiben.

  14. Posted 2 years ago #

    TLPlayer (Member)

    Also ich bin noch beim ausprobieren. Momentan verwende ich etwas experimentell Freenas Build 4905 mit 4 1TB Hitachi Platten als raidz1.

    Wenn ich dann 10G über AFP draufkopiere erreiche ich handgestoppte 31Mb/s.
    time mkfile 1g dummy.bin braucht 33,7s was ebenfalls auf 31Mb/s ergibt.

  15. Posted 2 years ago #

    kyrios (Thorsten - Hüter der Serverfarm)

    nur ein kurzer Hinweis. Grub hat eine Option um die Ausgaben auf seriell umzuleiten. Der Kernel selbst ebenfalls.

    Ist eigentlich kein Problem alles auf seriell zu leiten.

    Sowas in der Art:
    # Redirect Grub output to IPMI
    serial --unit=0 --speed=57600
    terminal --timeout=2 serial console

    kernel /boot/vmlinuz console=ttyS0,57600 console=tty0

  16. Posted 2 years ago #

    splashmeister (Member)

    @TLplayer

    Meinst Du 31 M(B)yte/s oder meinst Du 31 M(b)its?

  17. Posted 2 years ago #

    thecrazyone (Member)

    @McKracken: Benötigst du das RS232-Kabel noch? Ich würde es dir gegen Kosten-/Aufwandsentschädigung gerne abnehmen, um mein BIOS zu ändern. Ich würde es dir anschließend auch zurück schicken…

  18. Posted 2 years ago #

    TLPlayer (Member)

    Ich meinte MegaByte/s der Tippfehler ist mir garnicht aufgefallen.

  19. Posted 2 years ago #

    Keynaan (Member)

    Schaut euch mal die Geräte von Synology an.

    Die TimeMaschine-Integration ist gut und die Performance zumindest bei meiner (DS207+) klasse.

    Kann ich nur empfehlen. Ich vermisse nix. Sind alle ne Eierlegendewollmilchsau.

    Grüße

  20. Posted 2 years ago #

    olifaessler (Member)

    Ich kann mich meinem Vorredner Anschliessen. Die Synology Geräte sind super. Ich hatte zwar das Pech bei meiner CS407e ein Montagsgerät zu erwischen, aber als das Ding ausgetauscht war, lief alles super. Seither habe ich grosse Freude daran. Da ist alles drin was man sich wünschen kann. Inkl. iTunes-Server, etc.

    Wer grösseren Wert auf Performance legt (mehrere Benutzer gleichzeitig, grosse Datenmengen Streamen, Lesen, Schreiben, etc) der sollte evtl. auf die "e" Geräte verzichten und auf die etwas teureren zurück greifen. Aber für meine Bedürfnisse reicht es. Dient bei mir hauptsächlich als Server für Medien (PS3, Apple TV, etc). Ausserdem als Dateiserver für Zentrale Datenspeicherung und nebenbei als FTP Server und andere Spielereien für wenn man mal unterwegs auf was zugreifen will, was man nicht einer "Wolke" anvertrauen möchte ;) Wenn ich nicht eine TimeCapsule hätte, dann würde das Ding auch noch als Backupmedium für Time Machine dienen...

  21. Posted 2 years ago #

    thecrazyone (Member)

    Ich hole den Thread nochmal nach oben, da in der letzten Sendung ja auch darüber gesprochen wurde.

    Ich bin mit dem Gerät zufrieden, acuh wenn mich die Lautstärke doch nervt. Manchmal fängt das Gehäuse regelrecht an zu rattern. Also wer vor einem Mac sitzt wird das Teil als laut empfinden.


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