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.m4v in .ogg umwandeln

(4 posts)
  • Started 2 years ago by Meerblickzimmer
  • Latest reply from kyrios

  1. Posted 2 years ago #

    Meerblickzimmer (Member)

    Hat jemand Tool-Empfehlungen/Workflows zum Umwandeln von .m4v Videodateien in .ogg?

    Thanks!
    M

  2. Posted 2 years ago #

    kyrios (Thorsten - Hüter der Serverfarm)

    Willst du nur den Container wechseln oder auch die Codecs? Ich bin mir nicht sicher ob nen ogg auch h.264 und aac frisst (was meistens in mp4 drin steckt).

    In jedem Fall ist das ne typische Aufgabe für ffmpeg.

    Auf ner ganz anderen Ebene.. Gegenfrage: WARUM zum Henker sollte man das wollen? ogg/vorbis/theora => Notlösung. Ineffiziente Codecs!

  3. Posted 2 years ago #

    Meerblickzimmer (Member)

    Ich machs mal einfach: via html5 will ich gern videos einbinden. .m4v nutzt z.Bsp. für den (mobilen) Safari incl. die fallback-lösung für den IE (plus flash-player in diesem Fall). Firefox nutzt nun das .ogg - format und das ganze ist relativ kompliziert - zumindest für mich mit eher begrenzten video-wissen.

    Letztendlich konvertierte ich nun von ner .mov die .m4v und das .ogg mit der Kommandozeile (http://v2v.cc/~j/ffmpeg2theora/examples.html). Raus kommt nen .ogv was der FF nicht mag, aber die Endung einfach umbennenen in .ogg und schon gehts auch gut im FF. Die Konvertierung von .m4v zu .ogg via Kommandozeile ging in meinem Fall aber auch.

    Soweit zum "Hintergrund" und mein eigener Workflow jetzt - der auch funktioniert. Bin gespannt was da noch im FF passiert und ob da nicht auch irgendwann mal .m4v verwendet wird. Wir werden sehen.

    Danke Thorsten noch für deine Antwort! Gruss und viel Spass bei der Produktion der Sendung heute.
    M

  4. Posted 2 years ago #

    kyrios (Thorsten - Hüter der Serverfarm)

    Wissensdump:

    m4v ist mp4. Apple war mp4 aber nicht eindeutig genug. Daher haben sie daraus m4a (Audio) m4v (Video) und m4b (Audiobook) gemacht. Technisch sind das identische Dateien. Die korrekte (nach Standard) Endung wäre jedoch immer mp4.

    Mp4 selbst ist ein Container (da kann man Dinge rein legen) dem .mov (Quicktime) als Vorbild galt. Es gibt aber Unterschiede.

    In diesen Container kann man verschiedene Streams "legen". Audiostreams, Video, Subtitles, usw. Vom Prinzip her können diese Streams in einem beliebigen Codec codiert sein. Es gibt jedoch im Standard festgelegte. Die populärsten für Video sind mpeg4 Video und h.264 (auch AVC genannt .. wenn auch nicht ganz das selbe).

    h.264 (oder auch AVC) ist ein sehr moderner Videocodec. Es können mit vergleichsweise geringen Datenraten sehr gute Ergebnisse erzielt werden. Viele "Features" fressen jedoch viel Rechenpower. Daher hat man sich entschieden im Standard Profile festzulegen. Geräte (iPods, Computer, Konsolen,..) untersützen je nach Rechenpower bestimmte Profile. In einer "perfect" World schaut man also in die Bedienungsanleitung des Geräts um herauszufinden welches Profil unterstützt wird. Seine Videos kann man dann in diesem Profil codieren und kann sich sicher sein daß es auf dem Endgerät abgespielt werden kann.

    Videos aus dem Internet sind oft in sogenannten Matroska Containern(.mkv) veröffentlicht. Dieser ist von der Evolutionsstufe mit mp4 gleichzusetzen. Viel mehr kann ich dazu nicht sagen außer das ich Matroskas nicht mag weil die Toollandschaft zum erstellen oder lesen / bearbeiten sehr eindimensional ist. Es gibt kaum Auswahl und die Implementierungen sind teils fragwürdig. Der Codec ist dort dann in der Regel auch h.264.

    Es gibt auch irgend welche Freaks die meinen sie müssten h.264 in AVIs muxen. Totaler Schwachsinn. Der avi Container untersützt nicht mal B-Frames (h.264 benutzt sowas). Es wird dann einfach der Standard ignoriert. Vorteile? Keine. Nur Nachteile.

    Die Ogg Welt ist eine Welt für sich. Die dort verwendeten Codecs sind vermutlich Lizenzfrei. Auf dieser Annahme findet Ogg gerade im GNU/Linux Umfeld öfter Verwendung. Leider kann mit Sicherheit niemand sagen daß die Codecs tatsächlich Lizenzfrei sind und schlimmer noch sind die Codecs vergleichsweise alt und daher ineffizient. Ähnlich wie mp3. Auch, im Vergleich zu AAC (moderner Audio Codec), eher ineffizient.


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