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MacBook Pro zu billig??
(14 posts)-
Posted 3 years ago #
bodenseesimon (Member)
Ich hab mir gerade den Spaß gemacht und ein Windows Notebook mit einem MacBook Pro verglichen:
Wenn ich das mit 2,53GHz nehme und mir bei Alienware (die Dell Seite is mir zu unübersichtlich) eine ähnliche Zusammenstellung wähle komme ich, je nach Grafikkarte, auf 2118 oder 2441 euro.
Ich geh jetzt einfach mal zu Gunsten von Alienware davon aus, dass die 9800m GT um einiges schneller is als die bei Apple verbaute 9600M GT.
Dann bin ich mit der 8700M GT im Alienware nur knappe 100euro teurer, hab die bessere Grafikkarte UND hab noch ne integrierte Grafikkarte für den mobilen Einsatz.Mach ich was falsch, oder sind die Apple Geräte doch nicht soo teuer wie man denkt??
(Jaja das Betriebssystem, Die Qualität und Optik und natürlich die "alles aus einer hand" Philosophie sind da auch noch. ABER die sind ja wohl unbezahlbar:) )Wie sind eure Erfahrungen mit Dell und so (sorry aber die Seite finde ich eine Zumutung
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Posted 3 years ago #
Zed (Blocked)
"Ich geh jetzt einfach mal zu Gunsten von Alienware davon aus, dass die 9800m GT um einiges schneller is als die bei Apple verbaute 9600M GT."
Korrekt. (Knapp doppelt so viel Punkte im 3DMark06)Alienware Hardware kauft man wie Apple Hardware nicht wegen ihres Inhalts sondern wegen des Images bzw. weil der Hersteller sein OS nicht herausrückt.
Alienware Notebooks haben sogar ähnliche Problem wie Apple Notebooks, Hitzeprobleme unter Volllast, etc.
In beiden Fällen ist der Preis keine realistische Reflexion des Werts der Hardware. -
Posted 3 years ago #
DrWatson (Member)
Nein, da machst du nichts falsch. Hast aber auch nichts Neues entdeckt ;) Diese Rechnungen konnte man genauso vor Jahren auch schon aufmachen (auch wenn PPCs mit Intel-Notebooks immer schwerer zu vergleichen waren). Und schon "damals" kam heraus, dass man Win-Notebooks auch für teurer Geld kaufen kann als PowerBooks.
Die Unterschiede sind auch immer noch dieselben: Win-Notebooks gibt es in einer derartigen Hülle und Fülle, dass man sich als Nutzer genauer das aussuchen kann, was man will/braucht. Dadurch wird man im Allgemeinen wahrscheinlich günstiger einkaufen, weil man auf dies oder jenes verzichtet. Und Win-Notebooks verfallen viel schneller im Preis, während Apple-Notebooks während ihrer ganzen Lebensdauer (gemeint ist die Zeit, die das jeweiige Modell als aktuell im Apple Store zu haben ist) zum exakt gleichen Preis verkauft wird.
Ich hatte letztens ein knapp-1000-Euro-Vaio in der Hand. Die Specs (MacBook-artig) sind ganz ordentlich, aber das Gerät ist trotzdem grausam ;) Da kann man ganz genau ablesen, wieviel die Verarbeitung/das Design bei Apple wert ist ;)
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Posted 3 years ago #
insanelygreat (Member)
Ob es der Apple wert ist muss jeder für sich entscheiden. Abgesehen davon mal ein Vergleich mit einem Thinkpad:
Macht gute 400 Euro für den Apfel. Die unterschiedliche Platte kann man vernachlässigen. Der Lenovo hat dafür ein mattes Display mit hoher Auflösung und eine Garantie, die ihren Namen verdient hat. (Apple: 349 Euro Aufpreis) Zudem haben die von Lenovo solche Dinge wie einen Akku schnell aufladen einfach besser drauf.
Ich will dir deine Sicht der Dinge nicht kaputtreden (ich habe letzte Woche mein letztes Thinkpad verkauft) aber Apple ist schon noch deutlich teurer. Mir persönlich sind das OS und das Design den Aufpreis wert, der seit dem Intel-Switch im Rahmen ist.
Lächerlich finde ich die zum Teil unnötigen Einschränkungen. Warum kein Display mit hoher Auflösung? Warum diese lächerlichen RAM-Preise? Und vor allem warum hat ein Gerät mit "Pro" im Namen nur ein lachhaftes Jahr schlechte Garantie und warum kann ich auf maximal 3 Jahre erweitern und nicht auf 4 oder 5? Warum gibt es keinen Vor Ort Service? So wird das mit dem Einsatz in Unternehmen nix.
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Posted 3 years ago #
bodenseesimon (Member)
klar die Auswahl is im Win bereich größer,aber wenn man grad DIE Leistung braucht find ich den Apfel halt keineswegs überteuert, allein schon wegen dem os und der guten Verarbeitung der Produkte (wer fräst schonst schon seine Gehäuse aus einem Aluminiumblock?)
Ich wollte den Vergleich auch nur Anstellen, weil man von den meisten Win Usern "veräppelt" wird wenn man sich ein ja ach so überteuertes Notebook kauft, und die meisten sind mit Argumenten wie "da is alles aus einer Hand und da gibts weniger Probleme mit der Hardwareunterstützung, das OS ist viel schicker und intuitiever" einfach nicht aus ihren löchern zu holen.Wobei ich das Betriebssystem als größte Stärke von Apple empfinde.
Ich kann mit Windows vielleicht das gleiche erreichen wie mit MacOS, aber der weg dorthin ist unter Windows um einiges steiniger. -
Posted 3 years ago #
jadasisdasneuemacbook (Member)
Hallo alle miteinander,
Ich habe bis jetzt noch kein Notebook in der Hand gehabt, das so eine gute Verarbeitung hat wie das neue MacBook bzw. MacBook Pro (die Alienware-Geräte sind übrigens auch nicht zu verachten, ich habe mal so eins "in echt" gesehen und muss sagen, dass das Gehäuse und die Innereien doch was hermachen; man muss halt schon irgendwas für Casemods übrig haben).
Ich vermute mal, dass Apple für die tollen Alu-Gehäuse den chinesischen Fabriken doch ein bisschen mehr Geld zustecken mussten, als dass sie es noch bei den alten mussten; das ist natürlich nur eine Vermutung meinerseits, aber selbst Apple würde Probleme bekommen den nötigen Aufpreis auf seine Kunden umzulegen und ist bestrebt "mehr Leistung für das gleiche Geld zu bieten". Das könnte das verbesserte Preis-Leistung-Verhältnis erklären.
Von dem verbessertem Preis-Leistung-Verhältnis der neuen Macbooks, auf das der restlichen Apple-Palette zu schließen, würde ich für einen Trugschluss halten; es ist meiner Meinung nach nach wie vor unverschämt solche Aufpreise für Festplatten, Arbeitsspeicher, Adapter etc. zu verlangen. Die Garantie ist, wie bereits erwähnt, unverantwortlich.
Besonders Der MacPro hat mir doch sehr zu denken gegeben: Da drinne ist Hardware verbaut, die ich mir im Internet für etwa 1400€ (excl. Versand) zusammengeklickt habe. Aber ob jemanden das Mac-feeling ein so hoher Aufpreis wert ist, muss jeder für sich selbst entscheiden.
Ich für meinen Teil habe mich entschieden. Seit mein Macbook vor gut einer Woche angekommen ist, habe ich mein recht leistungsstarken, leisen und noch immer recht teuern Spiele-Pc kein einziges mal mehr angehabt.
In diesem Sinne,
Marius. -
Posted 3 years ago #
DrWatson (Member)
1400 Euro? Alleine die Xeon-CPU kostet 720 Euro, zwei davon für die Achtkern-Variante sind also schon mehr. Die 3GHz-Variante liegt im Übrigen bei flockigen 940 Euro das Stück. Einzig legitime Kritik: Für die CTO-Einsteiger-Variante des Mac Pro (1x4Kern) bräuchte es keinen teuren Xeon, der verteuert die Geschichte völlig unnötig. Ein solches Modell ist aber wohl politisch nicht gewollt *sigh
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Posted 3 years ago #
jadasisdasneuemacbook (Member)
tut mir Leid, ich habe mich versehentlich in den Specs von den Prozessoren auf einer Seite vertan. Ich muss eingestehen, dass ein Preis von 1400€ wohl unrealistisch ist. Ich habe mir nochmals die Mühe gemacht mich im Internet umzuschauen: Gehäuse: ab etwa 80-90€, Mainboard: etwa 280€, Speicher: 20€, Netzteil: 80-90€, HDD: 40€, Grafikkarte: 45€, Laufwerk: 30€ und eben die Prozessoren laut Google ab 820$, was etwa 635€ sind.
Das sind alles Preise, die von dem normalen Kunden verlangt werden, also Preise die schon die Gewinnmarge der Händler beinhaltet. Für denjenigen, der im Stande ist, ein solches Computersystem zusammen zu bauen, beläuft sich der Preis auf rund 1863 bis 1883€ (excl. Versand).
Es ist natürlich schwierig einen solchen PC mit einem Mac zu vergleichen, aber ich wollte zumindest aufzeigen, welchen enormen Gewinnspannen Apple bei diesem Gerät hat (selbst wenn sie im Einkauf überhaupt 1700€ oder 1800€ bezahlen müssten, wovon ich persönlich nicht ausgehe, kommt man auf einen Brotto-Gewinn von 700€), ganz zu schwiegen von den Aufpreisen für Aufrüst Wünsche (von 2 auf 4 gig 440€??? davon habe ich letztens einen Pc zusammengestellt, der schneller ist als mein ein Jahr alter Computer, der zu seiner Zeit noch rund 1100€ gekostet hat).
Ich weiß, dass das alles ein schwieriges Thema ist und ich werde es auch nicht mehr gewaltsam in die Breite treten;
Schönen Tag noch,
Marius.
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Posted 3 years ago #
DrWatson (Member)
Ich würde in keine Fall widersprechen wollen, dass die Mac Pros im Preis zu hoch angesetzt sind (ist wohl so rübergekommen. Ich wollte nur die 1400€-Relation zurechtrücken). Zwar ist der Mac Pro eine tolle Maschine, an der ich kaum eine fehlende oder unterdimensionierte Komponente ausmachen kann (ok, Grafikkartenauswahl, wunder Punkt). Aber dennoch ist der Einstiegspunkt imho zu hoch angesetzt und das 2000-Euro-CTO-Modell ist unsinnig (Single-Xeon-System? Dazu braucht es keine Xeon, sowas verkauft kein Mensch). Und dass die Zusatzkomponentenpreise bei Apple nicht marktkonform sind, Schwamm drüber. Dafür gibt's ja Drittanbieter. Zurück zum Preisthema: Apple ist und bleibt ein Premiumanbieter, und alle ihre Systeme (mit Abstrichen beim Mac Pro) liegen in preislich konkurrenzfähigen Bereichen, selbst wenn man nur die Komponentenpreise nimmt. Dazu kommen die schwammigen Faktoren Design, Produktqualität und Wohlfühlfaktor. Gerade iMac und MacBook Pro liegen da im Markt imho sehr weit vorne. Zumindest zu Beginn des Produktzyklus.
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Posted 3 years ago #
bodenseesimon (Member)
Naja also als MAßLOS überteuert kann man den MacPro ja nun auch wieder nicht bezeichnen. Sie sind TEURER als andere ja aber so weit ist Dell mit seinen Workstations auch wieder nicht weg.
Ach ja und aufrüsten, also Speicher oder Festplatte, find ich bei Apple auch viel zu teuer. Aber dafür gibts ja ach andere Bezugsquellen. -
Posted 3 years ago #
DrWatson (Member)
Zum Mac Pro ohne Pro (jetzt wird's ein wenig OT ;): Den wünsche ich mir zwar auch schon seit einigen Jahren ("headless iMac", "Mac midi"), aber ich glaube nicht mehr, dass ein solches Gerät je kommen wird. Oder anders: Es gibt ihn schon, zumindest wie Apple es versteht. Der iMac ist _der_ Mac, der "Mac ohne Pro", der Mac, mit dem Apple die breite Masse seiner Klientel zwischen 1000 und 2000 Euro ansprechen will. Der kommt in der nächsten Ausbaustufe mit bis zu 4 Kernen und bis zu 8 GB RAM, somit nimmt er den Platz des kleinsten CTO-Mac Pros ein, und das war's dann. Wenn sie sich dazu durchringen könnten, die Festplatte bequem tauschbar zu machen und vielleicht sogar ein mattes Display anbieten, wär' ich auch gar nicht so unglücklich damit ;)
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